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Herzlich Willkommen beim Songfestival in Blomberg

 

   
   

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Das 6. Blomberger Songfestival wird am 23. und 24. November 2012, jeweils ab 19:30 Uhr, im Kulturhaus "Alte Meierei" stattfinden!

 

Review Songfestival 2011

 

Freitag, 18. November 2011:

Auftakt des fünften Blomberger Songfestivals geht unter die Haut

"Unter alten Eichen mit Schokolade auf der Zunge"

 

Der erste Abend des 5. Blomberger Songfestivals brachte den zum Teil weit angereisten Zuhörern eine breite und intensive musikalische Vielfalt.

 

Alle drei Acts nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise in ihre Welt, die bei allen stark durch eigene Erfahrungen und Emotionen geprägt ist.

 

   
   

Sänger Arne Heger verarbeitete mit seiner Verstärkung (Dirk Schelpmeier und Markus Linnemann) Erlebnisse aus seiner Kindheit und Jugend zu sehr bildlich gesungenen Geschichten. Seine vielseitigen Themen lösten bei dem Publikum

ein breites Spektrum an Gefühlen aus. So waren einige seiner Stücke heiter

und amüsant, andere regten zum Nachdenken an.

 

Dass er als kleiner Junge “nie einer von den Coolen” war, möchte man ihm

heute fast nicht glauben. Der Song zu dem Tod seines Großvaters geht dem Zuhörer unweigerlich nah. Natürlich darf in Blomberg das kritische und doch

mit viel Humor gespickte Lied “Holländer” nicht fehlen. Anders als der Titel vermuten lässt, geht es dabei um die möglichen Folgen des Klimawandels,

und im Anschluss flogen keine Tomaten, sondern es folgte ein

tosender Applaus.

 

 

   
   

Gitarrenlegende Klaus Weiland nahm die Zuhörer dann mit in seine Welt.

Ihn als "noch immer Hippie" zu beschreiben ist bestimmt nicht zu gewagt,

und wer ihn einmal erlebt hat, vergisst ihn garantiert nie. Natürlich brachte

er das Kultstück "Das Loch in der Banane" mit auf die Blomberger Bühne,

aber besonders die Geschichten, die sein Leben schrieb, und die daraus entstandenen Melodien, verblüfften und beeindruckten die Festivalbesucher

gleichermaßen.

 

Er erzählte offen über sein Leben in einer Hütte inmitten alter Eichen fernab

der Zivilisation und von der Geburt seines Kindes und verwob diese und andere Geschichten mit seiner leicht fließenden, ganz natürlich gespielten Musik.

Es schien, als sei er eins mit seiner Gitarre, seinem Leben und der Bühne.

 

Und hätte man ihn gelassen, würde er bestimmt jetzt noch dort sitzen und

spielen und erzählen und schmunzeln und wieder spielen...

 

 

   
   

Bei Christina Lux geht es häufig um intensiv gefühlte Momente in ihrem Leben.

Da kann ein Moment schonmal so schön sein, dass er wie Schokolade auf der Zunge zergeht. Dass auch Erwachsene noch spielen und ein Stück Kind bleiben sollten, stellte sie besonders eindrucksvoll mit dem wundervoll interpretierten Stück "Playground" unter Beweis.

 

"Playground" ist auch der Titel ihrer brandneuen CD, aus der sie eine Auswahl

mit viel Gefühl und einer stimmlich kaum beschreibbaren Bandbreite regelrecht erlebbar machte. Eingebettet in ein vielseitiges, mal einfühlsames, mal percussives Gitarrenspiel, kamen ihre Botschaften mit einer Intensität und

Tiefe rüber, die einen sprachlos lauschen lassen.

   

 

 

 

Samstag, 19. November 2011:

 

 

 

   

Zweiter Festivaltag bringt Wogen der Begeisterung

Zwischen Traum, Sehnsucht und Kleinen Seen”

 

“Imagine”... stellt Euch vor...”you may say, I'm a dreamer”... Auch die Festivalorganisatoren hatten sich etwas vorgestellt, und die überwältigende Begeisterung sowohl der Besucher als auch der Musiker war fast wie ein Traum. Im Blomberger Kulturhaus sprang am zweiten Festivaltag nicht nur der legendäre Funke über, sondern ein ganzes Feuer.

 

Purple Schulz verlieh seiner Verwunderung über die grandiose Stimmung auf seine ganz eigene Art Ausdruck, indem er bekannte, dass er zwar bereits auf Deutschlands größten Bühnen gespielt habe, aber in seiner Karriere bislang die wichtige Station in Blomberg bei dem “knuddeligen, kuscheligen und überaus herzlichen Songfestival” fehlte.

 

   
   

Schon der erste Act am Samstag brachte den Saal zum Kochen.

Die Berliner Singer/Songwriterin Adwoa Hackman hat zwar schon

vor 100.000 Zuhörern beim Christopher Street Day gesungen, aber das

Publikum im ausverkauften Kulturhaus bewies ihr, dass 200 Personen fast genausoviel Krach mit Applaus und Jubel machen können – und das hatte

sie auch verdient.

 

Eine soulige Stimme, die ihre Zuhörer förmlich innerlich vibrieren lässt,

Songtexte, die sowohl in die Tiefen des Lebens vordringen, als auch zum

Lachen animieren, und ein überaus charmantes Auftreten sind

Adwoas Schlüssel zu den Herzen der Zuhörer.

 

 

   
   

Anschließend betrat Festival-Initiator und Singer/Songwriter Volkwin Müller

die Bühne, begleitet von Drum-Master “Zacky”. Zacky stand schon auf den

größten Bühnen der Welt, begleitete drei Welttourneen mit Albano und

Romina Power, spielte mit der Hellmut Zerlett Band von Harald Schmitt

und auch mit der Band Level 42 aus England, um nur einige zu nennen.

 

Beim Blomberger Songfestival setzte er Volkwins gefühlvolle und sehr

individuellen Lennon-Interpretationen meisterhaft in Szene. Volkwin ist

unter anderem durch seine Freundschaft mit dem Lennon-Bassisten

Klaus Voormann in engem Kontakt zu Lennons Schaffen.

 

Der Zuhörer fühlt, dass Volkwin mit den Kompositionen weit mehr

macht als sie nur zu interpretieren: Er lebt die Stücke mit einer Intensität,

die den Atem raubt. Diese Authenzität erreicht zwingend die Zuhörer,

die so Welthits wie “Woman”, “All you need is love” und “Imagine” neu

erleben und spüren, dass diese Songs auch so viele Jahre später nichts

von ihrer ursprünglichen Faszination eingebüsst haben - im Gegenteil, man entdeckt in ihnen neue Facetten.

 

In seinem eigenen Stück “der Traum” rückt Volkwin mit seinen Worten an die Botschaften Lennons und auch des diesjährigen Festivals heran und sagt auf

seine Weise, wie sehr wir alle von einer friedlichen Welt träumen.

 

   
   

Es schien nach den ersten zwei Acts kaum möglich, die Stimmung im Saal

noch zu steigern, doch das Publikum übertraf sich selbst, um Purple Schulz

und Josef Piek zu zeigen, wie schön es ist, sie in Blomberg live und hautnah

zu erleben. Das Duo brachte altbekannte Hits in bis auf das Wesentliche reduzierte Versionen auf die Bühne und löste mit “Sehnsucht” und

“Kleine Seen” regelrechte Wogen der Begeisterung aus. Doch auch neue

Stücke des Duos provozierten eine wahre Bandbreite von Gefühlen, von

Freude und Spaß bis hin zu tiefer Ergriffenheit war alles dabei.

 

Das 5. Blomberger Songfestival wird den Besuchern und den Musikern

unvergessen bleiben. Neben den Bildern und Melodien, die jeder einzelne

mit nach Hause nimmt, bleibt den Besuchern auch der kleine

Andenken-Button mit der fliegenden Friedenstaube, Symbol des

diesjährigen Festivals.

 

   
   

 

   
   

 

 

   
         
   

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